Unseren spontanen zweiten Tag in den Schären von Loftahammar begehen wir mit einer natürlichen Zweiteilung. Da wir unseren Stellplatz von Nr. 139 auf Nr. 165 wechseln müssen, nehmen wir uns zwei verschiedene Sachen vor.
Nach einem schönen Frühstück besichtigen wir zuerst die Stadt Västervik. Schon damals hatten wir notiert, wie schön Västervik ist und dass sie von einigen als die Perle der Ostküste bezeichnet wird. Wir fahren die gut 40 Minuten von unserem Campingplatz nach Västervik, parken unser Auto und fühlen uns sofort wieder wohl. Es ist wirklich eine sehr schöne Stadt direkt an der Küste, die viel Schönes zu bieten hat. Wir finden sofort die Straße, in der wir ein Foto von vor elf Jahren nachstellen können.

Überall sind schöne Häuser, schöne Einkaufsläden und insgesamt eine sehr schöne Stimmung am Meer. Wir gehen runter zum Hafen. Leider ist das Segelschiff von damals gerade nicht da, sondern unterwegs, aber andere Segelschiffe liegen im Hafen. Nach einer kurzen Pause in überdimensionalen Stühlen in der Sonne gehen wir weiter zur Promenade, gönnen uns ein Eis und setzen uns an den Hafenkai. Das fühlt sich wirklich sehr nach Gardasee an. Wir telefonieren mit Oma Kitty und Opa Michael und lassen sie an dieser schönen Stimmung teilhaben.







Die Frauen shoppen noch kurz ein paar Kleinigkeiten und dann geht es wieder zurück zum Campingplatz, denn wir müssen umparken. Nach einem kurzen Einkauf bei Lidl fürs Abendessen, fahren wir schnell zurück, und dann heißt es innerhalb von 15 Minuten alles abbauen, einladen und etwa 50 Meter weiter zu unserem nächsten Stellplatz umziehen. Das klappt hervorragend, und wir sind schnell wieder startklar an einem gemütlichen neuen Stellplatz direkt am Ufer.


Wir gehen schwimmen, ziehen Badehose und Badeanzug an und ab ins kühle Nass. Es ist wirklich sehr angenehm, ein bisschen spannend wegen Blutegeln und Quallen, die aber niemandem etwas tun, und unheimlich idyllisch. Wir können ganz in Ruhe für uns ohne andere Menschen schwimmen und entspannen.



Spontan ruft Ida „Heute ist ein richtig schöner Tag!“ – wie recht du hast, liebe Ida.
Inspiriert von der italienischen Stimmung in Västervik gibt es zum Abendessen Risotto alla Milanese. Mone kocht ihr Spezialrezept, und alle genießen das Abendessen direkt am Meer. Anschließend beenden wir das Exit-Spiel erfolgreich, das unbekannte Gemälde von van Gogh ist gerettet!
Kurz vor einem kurzen Spaziergang schafft Thorsten es noch, den Mover zu reparieren, der seit Öland wiedermal nicht funktionierte: eine Verkabelung vom Ladegerät zur Batterie hatte sich gelöst.
Danach heißt es nur noch: Gute Nacht!
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